Verzeichnis Namen und Leben

 

Lösch Adam

Beruf(e): Fischer
Geburtsdatum: 21.05.1915
Geburtsort: Leimersheim
Sterbedatum (Todestag): 20.08.1942
Sterbeort: Sjenjutkin/Senyutkin bei Serafimowitsch am Don, Russland
Begräbnisort: Sjenjutkin am Don
Wohnort(e): Leimersheim

Eltern: Oskar Lösch (Korbmacher) und Katharina Serr
Familienstand: ledig

Einheiten
Erkennungsmarke ausgebende Einheit

153 – Pionier-Ersatz-Kompanie (Pi.Ers. Kp.)
Nachfolgende Einheiten/Truppenteile
Pionier Bataillon 179 (Pion.Kol. Pion.Btl. 179)
Wahrscheinlich letzte Einheit
Pionier Bataillon 179 – FPN: 21234

Kampfhandlungen
1939 bis 1940 kämpfte das Pionier-Bataillon 179, das der 79. Infanterie-Division unterstellt war, in Frankreich.
1941 nahm es am Jugoslawien-Feldzug teil.
Vom 22. bis 29. Juni 1941 wurde die Division über den Semmering-Wien-Odersberg-Kattowitz-Lublin bis in die Gegend um und südlich von Zamosc verlegt. 
Vom 23. bis 28. Juli 1941 erfolgte der Durchbruch durch die Stalinlinie bei Bielka - Hulanka. 
Im Juli und August 1941 nahm es bei Kämpfen im Raum Korosten teil. 
Am 26. August 1941 erreichte die 79. Infanterie-Division als erste deutsche Division den Pripjet. Dort übernahm sie mit Teilen die Sicherung an der Nordwestfront von Kiew, im Raum Tschernobyl - Janow, bis zum 9. September 1941. 
Anfang September 1941 überschritt die Division bei Gornostaipol den Dnjepr und die Desna, stieß danach zügig nach Norden über Kosary ausholend, bei Kobyshtschi als vorderste Infanteriedivision in den Kessel von Kiew - Uman. Aus dem Raum um Pjerejasslaw marschierte die Division Ende September 1941 quer durch den inzwischen vollständig bereinigten Kessel nach Osten und traf bei Gadjatsch am Pssjol wieder auf den Feind. Die Verfolgungskämpfe gingen südlich der Worskla entlang bis sie in die Schlucht um Charkow enden. Weiter ging der Vormarsch auf Belogrod, welches von der Vorausabteilung am 24. Oktober 1941 genommen wurde. Damit begannen die Winterkämpfe am oberen Donez, wobei die Division die erste Zeit keine Feindberührung hatte, da der Gegner sich bis an den Oksol zurückzog. 
Im Juli 1942 wurde der Oskol an der ukrainisch-russischen Grenze überschritten. Von dort ging es weiter in Richtung Osten zum Don. In diesem Kampfraum fiel Adam Lösch.

Dienstgrad, Beförderungen und Auszeichnungen
Obergefreiter

Lazarettaufenthalte
Keine bekannt

Todesumstände
20.08.1942 gefallen bei Sjenjutkin (Senyutkin) am Don, nordwestlich von Stalingrad, Oblast Wolgograd, Süd-Russland. Todesursache: Artilleriegeschoss, „Granatsplitter, der durch den Kopf drang“. Grablage Sjenjutkin/Don.

Angehörige/Bekannte, die Kontakt mit der WASt hatten
Vater: Oskar Lösch, Landwirt

Recherchen: Helmut Sittinger, Regina Flory, Lothar Marthaler unter Auswertung von Quellen aus dem Bundesarchiv Berlin (WASt-Kartei), Landesarchiv Speyer, Gemeindearchiv Leimersheim, Standesamt Rülzheim, DRK-Suchdienst, Lexikon der Wehrmacht, Privatarchive
Fotografie: Wilfried Glauber, Quelle Gedenktafel 1939-1945, Leimersheim
gla
 

Downloads

Adam_Lösch_Brief

Verwandtschaft

Bruder von: Lösch Franz
Bruder von: Lösch Hermann

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