Beruf(e):
Student
Geburtsdatum: 11.01.1926
Geburtsort: Mannheim
Sterbedatum (Todestag): 01.10.1944
Sterbeort: Lehnhofen (Lenoncourt), Frankreich
Begräbnisort: Speyer
Wohnort(e):
Mannheim
Eltern: Vincenz Adam Schwab (Leimersheim) und Lydia Elisabeth Marx (Mannheim)
Wohnort Leimersheim während der Kriegszeit: Die Familie Schwab mit Leimersheimer Wurzeln suchte nach der Bombadierung Mannheims in Leimersheim bei Verwandten Schutz und Unterkunft.
Familienstand: ledig
Einheiten
Erkennungsmarke ausgebende Einheit
2093 – Stabskompanie des Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillons 115 (St.Kp.Pz.Gr.E. u. A.Btl. 115)
1. Flak-Abteilung 2/492 (1. Flakabt. 2/492)
Nachfolgende Einheiten/Truppenteile
Panzergrenadier-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 115 (Pz.Gren. E. u. A.Btl. 115 Pirmasens)
2. Batterie der schweren Flak-Abteilung 492 (2. Bttr. s. Flakabt. 492)
2. Kompanie der Kampfgruppe 11/XII Walküre (2./2. Kp. Kampfgrp. 11/XII Walküre)
Wahrscheinlich letzte Einheit
2. Kompanie der Kampfgruppe 11/XII Walküre
Kampfhandlungen
Der Kommandeur der Panzertruppen XII stellte September 1944 stellte als Walküre-Einheiten den Stab der Panzer-Brigade 113 und die Kampfgruppen 11/XII und 13/XII auf. Das Stichwort "Walküre" stand für einen Operationsentwurf für den Fall innerer Unruhen, um damit bei Ausgabe des Stichwortes Objektschutz durch das Ersatzheer zu übernehmen. Daher war die Brigade im Zeitpunkt ihrer Aufstellung eigentlich für den Einsatz in der Heimat vorgesehen. Die Brigade wurde schließlich auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken ab dem 2. September 1944 zusammengezogen. Teile waren auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr.
Die Brigade wurde
Ab dem 8. September 1944 wurden die Walküre-Einheiten in den Raum Colmar-Belfort abtransportiert. Dort sollte die 11. Panzer-Division nach harten verlustreichen Rückzugsgefechten im Rhone-Tal herausgelöst und frontnah aufgefrischt werden. Im Bahntransport mussten wegen der vielen Luftangriffe viele Umleitungen in Kauf genommen werden, es kann auch nur nachts gefahren werden.
Ab dem 15. September 1944 wurde in die hin und her wogenden Kämpfe um Luneville, nordwestlich von Comar, eingegriffen.
Vom 22. bis zum 24. September 1944 gelang es in wechselvollen Kämpfen im Raum zwischen Luneville und Chateau-Salins, den Ring um Arracourt bis auf eine Lücke von 3 bis 4 Kilometer zu verengen.
Als am 28. und 29. September 1944 das gute Wetter den Einsatz von Schlachtfliegern ermöglichte, musste der Angriff eingestellt werden.
Anfang Oktober 1944 musste die Panzer-Brigade 113 südlich Chateau-Salins herausgezogen werden, da sie fast aufgerieben war und deshalb aufgelöst wurde.
Dienstgrad, Beförderungen und Auszeichnungen
Lw, Oberhelfer, Panzergrenadier
Inhaber des Kriegsverdienstkreuzes 2. Klasse mit Schwertern
Lazarettaufenthalte
20.01.1944 Reservelazarett Heppenheim, Lkb 532, wegen Hepatitis epidemica
Todesumstände
01.10.1944 bei Lehnhofen (Lenoncourt) südlich von Chateau-Salins, Frankreich, gefallen infolge Artilleriegranate Rücken, wurde nicht geborgen und nach Umbettung auf dem Friedhof Speyer „unter den Unbekannten“ begraben
Angehörige/Bekannte, die Kontakt mit der WASt hatten
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Recherchen: Helmut Sittinger, Lothar Marthaler, Regina Flory unter Auswertung von Quellen aus dem Bundesarchiv Berlin (WASt-Kartei), Landesarchiv Speyer, Gemeindearchiv Leimersheim, Standesamt Rülzheim, DRK-Suchdienst, Lexikon der Wehrmacht, Privatarchive
Fotografien: Familienalbum Otto Wolf, Fotograf: Gg. Otto Wolf
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