Verzeichnis Namen und Leben

 

Page Sebastian Jakob

Beruf(e): Schiffer
Geburtsdatum: 29.04.1921
Geburtsort: Mannheim
Sterbedatum (Todestag): April o. Mai 1947
Sterbeort: Swerdlowsk, Russland
Begräbnisort: unbekannt

Eltern: Sebastian Page (Schiffsbesitzer) und Martha Aleida Wortelboer, Duisburg, bis 1964 Wohnsitz und Gewerbe in Leimersheim, Hirtengasse 9, gemeldet
Familienstand: ledig

Einheiten
Erkennungsmarke ausgebende Einheit
1483 – 1. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 212 (1. I.E.B. 212)
Nachfolgende Einheiten/Truppenteile
10. Kompanie des Infanterie-Regiments 591 (10. Komp. I.R. 591)
Genesenden-Marsch-Kompanie (b. Genes. (?) Marsch Kp. 52 oder 72)
Grenadier-Regiment 591 (18./Gren.Rgt. 591)
Stab I des Artillerie-Regiments 271 (Stab I A.R. 271)
Wahrscheinlich letzte Einheit
Artillerie-Regiment 271 – FPN: 43200 A

Kampfhandlungen
Das Grenadier-Regiment 591 entstand im Oktober 1942 und wurde der 323. Infanterie-Division unterstellt.
Am 2. November 1943 wurde das Regiment aufgelöst, die Reste kamen zur Regimentsgruppe 591.
Von Januar bis März 1942 war die 323. Infanterie-Division in Nordfrankreich an der Kanalküste eingesetzt, wurde dann im Februar 1942 in eine Angriffs-Division für den Osten umgegliedert.
Von Mai bis Juli 1942 war sie in Südrussland eingesetzt, und ab Juli 1942 bei Woronesch
Anfang 1943 im Raum Kastornoje (westlich von Woronesch), dann bei Kursk und ab Mai 1943 im Raum Kiew. 

Dienstgrad, Beförderungen und Auszeichnungen 
Schütze, Obergefreiter

Lazarettaufenthalte und Kriegsgefangenenlager
26.07.1942 bei Schilow, 8 km südlich von Woronesk (Woronesch), leicht verwundet infolge Infanteriegeschoss linker Arm, Unterarmdurchschuss; zum Hauptverbandsplatz 323
04.08.1942 im Reservelazarett Warstein Lkb 1883
03.02.1943 Kriegslazarett Minsk
09.09.1943 St.Spl. im Bereich der rechten Gesäßhälfte, beider Beine und linker Arm, deshalb ins Reservelazarett Lublin
15.09.1943 Reservelazarett Lublin Lubartow
14.12.1946 Im Kriegsgefangenenlager 7388/3 in Stalinogorsk zu drei oder fünf Jahren Straflager verurteilt
 
Todesumstände
Ende April 1947 in Swerdlorsk, Oblast Orjol, Zentral-Russland, aus dem Eisenbahnwagen eines Sträflingstransport tot herausgetragen worden; Todesursache: Unterernährung. 
Oder Anfang Mai 1947 im Lager Nr. 7388 Stalinogorsk (heute: Nowomoskowsk, südlich von Moskau und nördlich von Swerdlowski rajon) am Weg nach Koroganda verstorben, wahrscheinlich an Unterernährung, wie es an anderer Stelle heißt.
 
Angehörige/Bekannte, die Kontakt mit der WASt hatten
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Recherchen: Helmut Sittinger, Lothar Marthaler, Regina Flory unter Auswertung von Quellen aus dem Bundesarchiv Berlin (WASt-Kartei), Landesarchiv Speyer, Gemeindearchiv Leimersheim, Standesamt Rülzheim, DRK-Suchdienst, Lexikon der Wehrmacht, Privatarchive
Fotografien: Familienalbum Otto Wolf, Fotograf: Gg. Otto Wolf      
 
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