Verzeichnis Namen und Leben

 

Vietor Johannes Conradus

Beruf(e): Pfarrer
Geburtsdatum: 31.12.1705
Geburtsort: Stadt Fels, Herzogtums Luxemburg
Sterbedatum (Todestag): 01.03.1765
Sterbeort: Leimersheim
Begräbnisort: Leimersheim
Konfession: katholisch
Wohnort(e): Ottersheim, Hagenbach, Leimersheim

Auf der südlichen Seite des Chorraumes von St. Gertrudis ist die Grabplatte von Johannes Conradus Vietor in die Wand eingemauert. Die Grablege von Pfarrer Vietor befand sich wie in der damaligen Zeit üblich vor dem Hochaltar. Die Platte aus gelbem Frankweiler Sandstein wurde zu späterer Zeit in die Wand eingemauert. Über einem mit Arkanthusblättern umrahmten Messkelch mit einer Hostie steht das Lamm Gottes. In den Ecken der Platte sowie in den Ecken der Kartusche mit der Inschrift finden sich ebenfalls stilisierte Arkantusblätter als Zeichen des ewigen Lebens und als Sieg über den Tod und die Sterblichkeit des irdischen Leibes dargestellt durch den Schädel und die Knochen an unteren Rand der Platte. Die Kartusche trägt die Inschrift:
 
A  R  D
JOES CONRADUS VIETOR
IN OPPIDO FELZ
DUCATUS LUXEMBURG ICI
NATUS ANNO 1704
SACERDOS 1729
PAROCHUS
IN OTTERBACH 1739
IN HAGENBACH 1735
IN LEIMERSHEIM 1753
OBBIT
IBIDEM PRIMA MARTII
1765
R  I  P
J  C  V
 Admodum Reverendus Dominus
(der hochzuverehrende Herr/der überaus hochwürdige Herr)
 Johannes Conradus Vietor
in der Stadt Pelz
des Herzogtums Luxemburg
geboren im Jahr des Herrn 1705
Priester, 1729
Pastor
In Otterbach  1732
In Hagenbach 1735
in Leimersheim 1753
Gestorben
dort am ersten März
1765
Ruhe in Frieden
JCV(Johannes Conradus Vietor)

Recherchen: Ernst Marthaler, Lothar Marthaler
Quellen: Ortschronik Leimersheim

mar

 
 

Haus

Bewohner/in: Kirche St. Gertrudis

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